{"id":78,"date":"2016-02-18T09:18:18","date_gmt":"2016-02-18T09:18:18","guid":{"rendered":"http:\/\/nikola-rossbach.de\/?page_id=78"},"modified":"2026-02-18T19:14:44","modified_gmt":"2026-02-18T19:14:44","slug":"projekte","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/nikola-rossbach.de\/?page_id=78","title":{"rendered":"Projekte"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/nikola-rossbach.de\/?page_id=256\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-55\" src=\"http:\/\/nikola-rossbach.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/projekte.jpg\" alt=\"projekte\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<p>Prof. Dr. Nikola Ro\u00dfbach<\/p>\n<p>28.10.2023\u20134.2.2024<br \/><strong>Ausstellung \u201e<a href=\"https:\/\/www.literaturhaus-muenchen.de\/ausstellung\/vorschau-verbotene-buecher\/\">Verbotene B\u00fccher<\/a>\u201c des Literaturhauses M\u00fcnchen<\/strong> (wissenschaftliche Begleitung gemeinsam mit Florian Gassner)<br \/>Ob autokratische Herrscher, totalit\u00e4re Regime oder verbohrte B\u00fcrokraten, ob besorgte Eltern, strenge Richter oder H\u00fcter des wahren Glaubens \u2013 seit es B\u00fccher gibt, wird erbittert um den Gegensatz zwischen Kunstfreiheit und strikten moralischen, politischen oder religi\u00f6sen Vorstellungen gerungen: Eine Ausstellung mit Geschichten aus und \u00fcber ber\u00fchmte B\u00fccher, die verboten wurden.<br \/>B\u00fccherverbote bedeuten Macht und Kontrolle. Kontrolle \u00fcber politisch Unliebsame, \u00fcber Frauen, \u00fcber sozial Benachteiligte, \u00fcber Menschen, die als nicht dazugeh\u00f6rig angesehen werden. Menschen von Bildung fernzuhalten, hei\u00dft, sie daran zu hindern, frei zu denken und sich selbst zu erm\u00e4chtigen. Zensur gab es seit Erfindung des Buchdrucks und erreicht in der Gegenwart in vielen Regionen der Welt neue Dimensionen. Die Freiheit des Wortes muss auch in Demokratien gesch\u00fctzt und verteidigt werden, deren Wert immer neu beleuchtet werden.<br \/>Die aktuelle Debatte zeigt, wie existentiell die Frage empfunden wird. Vom Index librorum prohibitorum der r\u00f6mischen Inquisition \u00fcber die B\u00fccherverbrennung der Nationalsozialisten bis zum Mordanschlag auf Salman Rushdie, Autor von \u201eDie satanischen Verse\u201c, den er nur knapp \u00fcberlebt hat: Die Ausstellung lotet den Unterschied aus zwischen Verbot und Sensibilisierung in sich ver\u00e4ndernden Gesellschaften.<\/p>\n<p>Okt. 2023-Mai 2024<br \/><strong>\u201eDie literarische Aufkl\u00e4rung und ihre Medien\u201c: Ein bilinguales digital gest\u00fctztes Lehrangebot f\u00fcr Germanistikstudierende in der Ukraine<\/strong>\u00a0<br \/>Das Lehrangebot im SS 2024 zielt auf eine st\u00e4rkere Vernetzung mit der ukrainischen Germanistik und erg\u00e4nzt das durch die aktuelle Kriegssituation eingeschr\u00e4nkte Lehrangebot. Es erm\u00f6glicht Studierenden vor Ort, studienbiografische Verz\u00f6gerungen und Br\u00fcche zu kompensieren. Ziel ist der Erwerb zentraler fachwissenschaftlicher Kompetenzen in Literatur- und Medienwissenschaft, insbesondere in Begriffs- und Theoriebildung, Literatur als Kultur- und Medienwissenschaft, Aufkl\u00e4rungsforschung sowie Geschlechterforschung\/Gender Studies.<br \/>Die digital gest\u00fctzte zweisprachige Doppelveranstaltung (deutschsprachige Vorlesung, ukrainischsprachiges Seminar) bietet einen literatur- und mediengeschichtlichen \u00dcberblick \u00fcber die Wissensvermittlung im 18. Jahrhundert. Im Fokus steht der aufkl\u00e4rerische Wandel von gelehrter Exklusivit\u00e4t zu popularisierten Wissensformen f\u00fcr unterschiedliche Zielgruppen (u.a. Frauen, Kinder). Behandelt werden zentrale Medien wie Zeitschriften, Lehrdichtungen, Enzyklop\u00e4dien und Lexika, einschlie\u00dflich frauenspezifischer Formate. Die Vorlesung vermittelt die \u00fcbergreifenden Strukturen und Denkmodelle der Epoche, das Seminar vertieft die Inhalte anhand ausgew\u00e4hlter Textquellen.<br \/>(F\u00f6rderung durch HMWK-Br\u00fcckenprogramm Hessen\u2013Ukraine 2023)<\/p>\n<p>13.-15.7.2023<br \/><strong>Tagung \u201e<em>der markt h\u00e4tte es gerne, wenn wir nur \u201aexilautoren\u2018 w\u00e4ren<\/em>. Multidimensionale Konstruktionsprozesse von Autorschaft im aktuellen Kontext von Exil, Migration und Flucht\u201c <\/strong>(Leitung gemeinsam mit Christine-Marie Ansari, Stefan Greif, Turgay Kurultay, Ev. Tagungsst\u00e4tte Hofgeismar)<br \/>Die Tagung untersucht multidimensionale Konstruktionsprozesse von Autorschaft in der aktuellen Exilliteratur. Im Fokus steht ein breites Spektrum der \u201eneuen deutschen Literatur\u201c im Kontext von Migration und Flucht. Ber\u00fccksichtigt werden Diversit\u00e4t der Autor:innen (Herkunft, Geschlecht, soziale und kulturelle Identit\u00e4t) sowie Vielfalt der Texte (Genres, Medien, Sprachstile, Themen).<br \/>Im Zentrum steht deutschsprachige bzw. ins Deutsche \u00fcbersetzte Literatur seit 2015 von im Exil lebenden Schriftsteller:innen. Begriffe wie Exilautor:in oder Migrations- und Fluchtliteratur werden kritisch hinterfragt \u2013 als Selbst- und Fremdzuschreibungen, Labels oder Klischees. Autorschaft erweist sich dabei als Konstruktion verschiedener Akteur:innen aus politischen, gesellschaftlichen, \u00e4sthetischen und \u00f6konomischen Interessen. Zugleich wird gefragt, ob Exil, Migration und Flucht zu einem neuen globalen Diskurs und ver\u00e4nderten Identit\u00e4tsverst\u00e4ndnis beitragen. Er\u00f6ffnet die deutsche Literatur einen Raum, in dem Begriffe wie Heimat und Fremde neu gedacht und hybride, vernetzte Modelle gest\u00e4rkt werden? Trotz aller Betonung kreativer Potenziale bleibt Exil jedoch meist ein erzwungener, fremdbestimmter Zustand.<br \/>Die Tagung vereint Wissenschaft, Kultur und Kunst, um diese Entwicklungen zu diskutieren. Der Literatur kommt dabei eine Schl\u00fcsselrolle zu: Sie sch\u00e4rft den Blick f\u00fcr Identit\u00e4t und Diversit\u00e4t, erweitert Perspektiven auf eine globale Zukunft und entwirft Konzepte einer postmigrantischen Gesellschaft.<\/p>\n<p>2022\u20132024<br \/><strong>Zensur. <a href=\"https:\/\/www.nomos-shop.de\/de\/p\/zensur-gr-978-3-8487-8588-9\">Handbuch <\/a>f\u00fcr Wissenschaft und Studium<br \/><\/strong>Zensur ist hochaktuell. Sie scheint gegenw\u00e4rtig \u2013 im Kontext globaler Krisen, erodierender Demokratien und erstarkender Autokratien und Diktaturen \u2013 sogar noch an Aktualit\u00e4t zu gewinnen. Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme zum Ph\u00e4nomen und seiner Erforschung ist dringend geboten. Das geplante Handbuch, das von mir konzipiert und herausgegeben wurde, erschien 2024 beim Nomos Verlag. Es pr\u00e4sentiert erstmals den Stand der Zensurforschung aus einer interdisziplin\u00e4ren, transhistorischen und globalen Perspektive. Nach begrifflich-theoretischen Grundlagen werden zentrale Akteure und Handlungsfelder der Zensur behandelt: Politik, Religion, Wirtschaft, Kunst, Medien und Recht. Es folgt ein \u00dcberblick \u00fcber die Zensurgeschichte von der Antike bis zum 21. Jahrhundert. In Beitr\u00e4gen zu verschiedenen Weltregionen (Afrika, Asien, Australien, Nord-, Mittel- und S\u00fcdamerika, West- und Osteuropa) werden die globalen Dimensionen von Zensur entfaltet. Abschlie\u00dfend geht es um aktuelle Kontroversen und Polemiken der Zensur, um Zensurnarrative und -debatten (z.B. \u00fcber \u201aCancel Culture\u2018 und \u201aIdentit\u00e4tspolitik\u2018).<\/p>\n<p>11.\u201314.10.2021<br \/><strong>Tagung \u201eWiederholung und Variation. Repetitive Muster in Gespr\u00e4chen der Fr\u00fchen Neuzeit\u201c<\/strong> (Leitung gemeinsam mit Angela Schrott, Ev. Tagungsst\u00e4tte Hofgeismar)<br \/>Die Wiederholung ist ein basales kulturelles Tun, das in allen Bereichen des menschlichen Lebens und Handelns vorkommt, so auch in der Kommunikation. Die interdisziplin\u00e4re Tagung fragt nach der Kreativit\u00e4t repetitiver Gespr\u00e4chsmuster in der Fr\u00fchen Neuzeit. Expert:innen aus Geschichts-, Sprach- und Literaturwissenschaft untersuchen an verschiedenen Textzeugnissen aus Mittelalter und Fr\u00fcher Neuzeit in deutscher, spanischer, franz\u00f6sischer und englischer Sprache und Literatur die Spannung zwischen der scheinbaren Identit\u00e4t der Wiederholung und ihrem Potenzial, kreativ Differenzen zu erzeugen. Erkundet werden dabei die fundamentalen sprachlichen und kulturellen Funktionszusammenh\u00e4nge dieses Wechselverh\u00e4ltnisses von Wiederholung und Variation: Sind repetitive Gespr\u00e4chsmuster gemeinschaftsstiftend oder sch\u00e4rfen sie Gegens\u00e4tze? Ist die Wiederholung ein orientierendes Kompositionsprinzip oder wirkt sie qua Variation destabilisierend auf Redekonstellationen? Steht sie f\u00fcr Kontinuit\u00e4t und Festigung sprachlicher Ausdrucksformen oder f\u00fcr die M\u00f6glichkeit kreativer Erneuerung?<br \/><em>Tagungsband<\/em>: Wiederholung und Variation im Gespr\u00e4ch des Mittelalters und der Fr\u00fchen Neuzeit. Hrsg. mit Angela Schrott. Berlin, New York: de Gruyter 2023.<\/p>\n<p>10.-11.9.2021<br \/><strong>Tagung \u201eEins und doppelt: literarische Kooperationen. <\/strong>K<strong>olloquium zu Ehren des 100. Geburtstages von Christine Br\u00fcckner und Otto Heinrich K\u00fchner \u2013 und im Rahmen des 50. Geburtstages der Universit\u00e4t Kassel\u201c<\/strong> (Leitung gemeinsam mit Friedrich Block, Stiftung Br\u00fcckner-K\u00fchner, Kassel)<br \/>2021 feiert Kassel den 100. Geburtstag des Schriftstellerpaars Christine Br\u00fcckner und Otto Heinrich K\u00fchner. Dies nehmen die Stiftung Br\u00fcckner-K\u00fchner und die Universit\u00e4t Kassel \u2013 die dieses Jahr 50 Jahre alt wird \u2013 zum Anlass, sich in einem zweit\u00e4gigen Kolloquium dem Thema literarischer Zusammenarbeit zu widmen. Christine Br\u00fcckner und Otto Heinrich K\u00fchner haben sich nicht nur in der jeweils eigenen Schreibarbeit durch Diskussion, Kommentar und Kritik unterst\u00fctzt, sie bilden auch ein literarisches Tandem und schrieben gemeinsame Texte.<br \/>Literarische Kooperationen wie diese lenken den Blick auf den Begriff von Literatur und Autorschaft selbst. Dem idealisierten Begriff des singul\u00e4ren Autors als Sch\u00f6pfergenie, wie er sich seit dem 18. Jahrhundert in unseren K\u00f6pfen festgesetzt hat, widerspricht die Vorstellung gemeinsamen Schreibens eklatant. Umso interessanter ist es, den Blick auf die konkrete Realit\u00e4t kreativer Teams in der Geschichte der deutschsprachigen Literatur zu lenken und danach zu fragen, wie sie arbeiten, welche Strategien und Techniken sie anwenden und welcher produktive Mehrwert, vielleicht aber auch welche St\u00f6rung oder Einschr\u00e4nkung sich bei literarischen Gemeinschaftsproduktionen ergeben kann. Bei dem Kolloquium \u201eEins und doppelt\u201c werden Schlaglichter auf literarische Kooperationen vom Hochmittelalter \u00fcber Klassik und Romantik bis heute geworfen.<br \/><em>Tagungsband<\/em>: \u201eEins und doppelt\u201c. Literarische Kooperationen vom Minnesang bis zur K\u00fcnstlichen Intelligenz. Hrsg. mit Friedrich Block. Kassel: kup 2025, <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.17170\/kobra-2024082910744\">https:\/\/doi.org\/10.17170\/kobra-2024082910744<\/a>.<\/p>\n<p>2020\u20132023<br \/><strong>Gotthelf Wilhelm Christoph Starke \u2013 Entdeckung eines gro\u00dfen Unbekannten<br \/><\/strong>Gotthelf Wilhelm Christoph Starke (1762\u20131830), Dichter und Theologe aus Anhalt-Bernburg, galt zu seiner Zeit als Klassiker. Seine <em>Gem\u00e4hlde aus dem h\u00e4uslichen Leben und Erz\u00e4hlungen<\/em> machten ihn weit \u00fcber die Grenzen seines Heimatlandes hinweg bekannt. Dennoch geriet er als Sp\u00e4taufkl\u00e4rer und Moralist bald in den Schatten der Literaturgeschichte \u2013 in deren Lichtkegel andere, wenige Auserw\u00e4hlte standen und stehen. Als Zeitgenosse Goethes, Schillers und Kants stellt Starke ein bemerkenswertes Ph\u00e4nomen vergessener Gr\u00f6\u00dfe dar. Ihn wiederzuentdecken ist das vorliegende Projekt angetreten, aus dem zwei Buchpublikationen (ersch. Juli 2023) entstanden sind: eine \u00fcber 500 Seiten umfassende Monografie \u2013\u00a0<em><a href=\"https:\/\/www.wehrhahn-verlag.de\/public\/index.php?ID_Section=2&amp;ID_Category=73\">Gotthelf Wilhelm Christoph Starke<\/a> (1762\u20131830). Entdeckung eines gro\u00dfen Unbekannten<\/em> \u2013 sowie eine Anthologie mit Starkes Werken (Gotthelf Wilhelm Christoph Starke: <a href=\"https:\/\/wehrhahn-verlag.de\/public\/index.php?ID_Section=3&amp;ID_Product=1557\"><em>Gem\u00e4lde und andere Texte<\/em><\/a>). Mehrere Lesungen, Vortr\u00e4ge und Folgepublikationen in wissenschaftlichen Zeitschriften machten das Projekt bekannter.\u00a0 Gef\u00f6rdert wurden die Buchpublikationen von der Stiftung Evangelisches Anhalt, der Evangelischen Landeskirche Anhalts sowie dem Familienverband von K\u00fcgelgen.<\/p>\n<p>2020ff.<br \/><strong>Literatur aus Kassel f\u00fcr Kassel: <a href=\"https:\/\/www.kassel.de\/einrichtungen\/stadtbibliothek\/Unser_Angebot\/inhaltsseiten\/online-lesungen.php\">Online-Lesungen<\/a><\/strong><br \/>Zum 13.10.2020 ging ein von mir initiiertes (\u201aCorona\u2018-)Lesungsprojekt online: Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Kassel. \u00dcber 40 Lesungen bzw. 13 Stunden Lesezeit, pr\u00e4sentiert von 24 Leser:innen, entfalten das breite Spektrum der Kasseler Literatur aus dem 16. bis 21. Jahrhundert: Erz\u00e4hlungen, autobiografische Texte, Gedichte, Briefe, Traktate, Essays, Romanausschnitte, Reiseberichte etc. Die Lesungen sind kostenlos per Streaming und Download zug\u00e4nglich.<\/p>\n<p>2019ff.<br \/><strong><a href=\"http:\/\/www.kasselerliste.com\">Die Kasseler Liste <\/a> \u2013 A Database of Censored Books <br \/><\/strong>(mit Prof. Dr. Florian Gassner)<br \/>Die Kasseler Liste ist ein interaktives Online-Tool, das auf der Basis der Projektarbeit f\u00fcr das Kunstwerk \u201eThe Parthenon of Books\u201c von Marta Minuj\u00edn (<em>documenta<\/em> 14) entstanden ist. Die weltweit gr\u00f6\u00dfte Datenbank verbotener B\u00fccher umfasst inzwischen fast 200 000 Items; sie integriert verschiedene historische Indizes, Forschungsdatenbanken zur Zensur sowie immer neue Ergebnisse von Einzelrecherchen. Diese werden kontinuierlich und zu einem gro\u00dfen Teil in Seminaren mit Studierenden durchgef\u00fchrt.\u00a0<br \/>Buchverbote existieren auf allen Kontinenten, je nach politischem System und Gesellschaftsform in unterschiedlichem Ma\u00df und auf unterschiedlichen Ebenen. Die \u201eKasseler Liste\u201c, die als das weltweit gr\u00f6\u00dfte Verzeichnis verbotener B\u00fccher gilt, macht den ersten, experimentellen Versuch, Zensur global zu kartieren und damit die Zensurforschung auf eine neue Basis zu stellen.<\/p>\n<p>2018<br \/><a href=\"http:\/\/nikola-rossbach.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/FlyerDas-Kleine-Kasseler-Literatur-Lexikon-6.pdf\" rel=\"\">Lesungsreihe<\/a><strong>\u00a0zum Kleinen Kasseler Literatur-Lexikon<br \/>Projekt mit Studierenden<br \/><\/strong>Kassel, Mai\/Juni 2018, Dienstags, 18.15 Uhr:\u00a0<strong><br \/><\/strong>Da ist Musik drin! Musikschriftsteller im <em>KKLL<\/em> (Spohr Museum, 22.5.2018)<br \/>\u201eSchweifender Blick \u00fcber die Lagermauer\u201c. Verfolgte Autorinnen und Autoren im <em>KKLL<\/em> (Gedenkst\u00e4tte Breitenau, 29.5.2018)<br \/>Am Anfang war das Wort. Theologinnen und Theologen im <em>KKLL<\/em> (Evangelisches Forum am Lutherplatz, 5.6.2018)<br \/>\u201eWegbereiter der deutschen Frau\u201c&#8230; Schriftstellerinnen im <em>KKLL<\/em> (Archiv der deutschen Frauenbewegung, 12.6.2018)<br \/>Es war einmal &#8230; Dichterinnen und Dichter der Grimm-Zeit im <em>KKLL<\/em> (GrimmWelt, 19.6.2018)<br \/>\u201eStaub der Fulle\u201c. Gegenwartsautorinnen und -autoren im <em>KKLL<\/em> (Stadtbibliothek, 26.6.2018)<\/p>\n<p>2016\/17<br \/><strong>documenta-Projekt <a href=\"http:\/\/www.documenta14.de\/de\/news\/1601\/aufruf-zu-buecherspenden\">&#8222;The Parthenon of Books&#8220; <\/a>von Marta Minuj\u00edn <\/strong>(Leitung der kooperierenden studentischen Arbeitsgruppe, gemeinsam mit Prof. Dr. Florian Gassner)<br \/>Bei der <em>documenta<\/em> 14 entstand auf dem Friedrichsplatz in Kassel ein riesiger Tempel verbotener B\u00fccher entstehen: ein Kunstwerk der argentinischen K\u00fcnstlerin Marta Minuj\u00edn, an dem jede_r durch Buchspenden mitbauen konnte. Die von Florian Gassner, mir und einer Projektgruppe geleistete wissenschaftliche Begleitung des Projekts bestand u.a.\u00a0in der wissenschaftlich gest\u00fctzten Erstellung von Listen verbotener B\u00fccher sowie der Validierung und Vakumierung der eingesandten B\u00fccher.<\/p>\n<p>2015\u20132017<br \/><strong><a href=\"https:\/\/www.uni-kassel.de\/uni\/nc\/universitaet\/nachrichten\/article\/die-grimms-und-450-andere-umfassendes-lexikon-zur-literaturgeschichte-kassels-erschienen.html\">Kleines Kasseler Literatur-Lexikon<\/a>. Autorinnen und Autoren. Ein Projekt zur Erschlie\u00dfung und Bewahrung hessischer Literatur-, Kultur- und Geistes-geschichte <\/strong>(Projektleitung)<br \/>Das <em>Kasseler Literatur-Lexikon <\/em>pr\u00e4sentiert Kassel als Literaturstadt bzw. zeigt literarische Leistungen Kassels der vergangenen Jahrhunderte. Es umfasst \u00fcber 450 Personenartikel weltber\u00fchmter und unbekannter Autor_innen. Literatur und Kultur einer Region zeugen von ihrer Interaktionsdichte und -vielfalt. Die Stadt Kassel erweist sich als Ausgangs- oder Zielpunkt, Zwischenstation oder H\u00f6hepunkt vielf\u00e4ltiger literarischer und kultureller Manifestationen vom Sp\u00e4tmittelalter bis zur Gegenwart. Entscheidend f\u00fcr Kassels Bedeutung als Literaturstadt ist dabei die kontinuierlich zu beobachtende intensive Verflechtung lokal-regionaler mit \u00fcberregional-allgemeinen Dimensionen der Literatur-, Kultur- und Geistesgeschichte. Ca. 100 Beitr\u00e4ger:innen aus verschiedenen akademischen Disziplinen (Philologien, Geschichte, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, Theologie, Jura, Philosophie, Biologie, Soziologie, Bildungsgeschichte) sind beteiligt, au\u00dferdem weitere Experten aus Museum, Stadt, Kirche, Schulen, Akademien, Archiven, Literaturb\u00fcro etc. Das Lexikon ist im Januar 2018 beim Wehrhahn Verlag, Hannover, erschienen.<br \/>Das Projekt wurde durch die Stadt Kassel, die Universit\u00e4tsgesellschaft Kassel, den Verein f\u00fcr Hessische Geschichte und Landeskunde 1834 e.V., Zweigverein Kassel, und den Lions Club Kassel gef\u00f6rdert.<br \/>Presse: <a href=\"https:\/\/www.uni-kassel.de\/uni\/en\/aktuelles\/meldung\/post\/detail\/News\/die-grimms-und-450-andere-umfassendes-lexikon-zur-literaturgeschichte-kassels-erschienen\/\">Meldung<\/a> Uni Kassel, <a href=\"http:\/\/nikola-rossbach.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/epd.pdf\" rel=\"\">epd<\/a>, 17.1.2018,\u00a0 <a href=\"http:\/\/nikola-rossbach.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/HNA_05022018.pdf\" rel=\"\">HNA<\/a>, 5.2.2018, <a>Kulturcaf\u00e9 <\/a>hr2, 26.2.2018 , <a href=\"https:\/\/www.mediathek-hessen.de\/medienview_18069_Alexandra-Serjogin-OK-Kassel-Buchgefl\u00fcster--Kleines-Kasseler-Literaturlexikon.html\">Buchgefl\u00fcster<\/a> Offener Kanal Kassel, 5.6.2018<\/p>\n<p>2014-2024<br \/><strong>Italien-Netzwerk <\/strong>(Mitbegr\u00fcnderin 2014, 2016-18 und 2021-2023 Sprecherinnenteam des Netzwerks)<br \/><a href=\"https:\/\/www.uni-kassel.de\/fb02\/profil\/internationales\/netzwerk-italien\/startseite.html\">http:\/\/www.uni-kassel.de\/themen\/netzwerk-italien\/startseite.html<\/a><br \/>2014 gr\u00fcndete sich an der Universit\u00e4t Kassel ein Netzwerk von Forschenden und Lehrenden aus den Disziplinen Philosophie, Geschichte und Kunstgeschichte, germanistische und romanistische Literaturwissenschaft. Nachdem die Kasseler Italianistik vor mehr als f\u00fcnf Jahren ausgelaufen war, vermissten nicht nur Romanist:innen die wissenschaftliche Besch\u00e4ftigung mit Sprache, Kultur, Philosophie, Kunst und Literatur des s\u00fcdlichen Nachbarlandes.<br \/>Zur Aufgabe des Netzwerks geh\u00f6ren die Konzeption und Ausrichtung eines j\u00e4hrlichen Italientages sowie die Einf\u00fchrung und Organisation eines Zertifikats f\u00fcr interdisziplin\u00e4re Italienkompetenz: Das\u00a0<em><a href=\"http:\/\/www.uni-kassel.de\/themen\/fileadmin\/datas\/themen\/netzwerk_italien\/Anhaenge_fuer_Nichtveranstaltungen\/Flyer_Italicum_web.pdf\">Italicum<\/a><\/em> startete zum WiSe 2016\/17 sehr erfolgreich und wird inzwischen vom italienischen Au\u00dfenministerium gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>2011\u20132015<br \/><strong><a href=\"https:\/\/www.uni-kassel.de\/fb02\/index.php?eID=dumpFile&amp;t=f&amp;f=58824&amp;token=70705f942fa0ca344175eb88148add78bcec5ece\">Literatur in Kassel<\/a> &#8211; mehr als nur GRIMMig. Lehrprojekt <\/strong>(Projektleitung)<br \/>Zum Jubil\u00e4um <em>1100 Jahre Kassel<\/em>\u2018 (2013) stellte das Projekt\u00a0Kasseler Schriftstellerinnen und Schriftsteller des 18.-20. Jahrhunderts vor: Es ging um 45 literarische Wieder- und Neuentdeckungen. Der Beitrag der Stadt Kassel zur literarischen Kunst und Kultur wurde in ihr selbst <em>sichtbar <\/em>und <em>h\u00f6rbar <\/em>gemacht. <em>Sichtbar<\/em>, indem Literatur in die Stadt \u201eeingeschrieben\u201c wurde: Jeweils ein Auszug aus jedem literarischen Werk ist auf 45 Schildern in der ganzen Stadt (bis heute) zu lesen. <em>H\u00f6rbar<\/em>, indem literarische Stimmen in der Stadt erklungen sind \u2013 bei einem dreist\u00fcndigen Lesemarathon (Juni 2013). Am 25.6.2015 wurden die letzten beiden Schilder gegen\u00fcber der Kasseler GRIMMWELT eingeweiht. Regelm\u00e4\u00dfig werden literarische Spazierg\u00e4nge daran entlang durchgef\u00fchrt, eine Brosch\u00fcre dazu ist jetzt auch online verf\u00fcgbar.<br \/>Das Projekt wurde begleitet und gef\u00f6rdert von der Stadt Kassel, der Universit\u00e4tsgesellschaft Kassel, der\u00a0Sparkasse Kassel und dem Stadtteilb\u00fcro Wesertor.<\/p>\n<p>2011\u20132016<br \/><strong><a href=\"http:\/\/www.raum-geschlecht.gwdg.de\">Dynamiken von Raum und Geschlecht<\/a>: entdecken &#8211; erobern &#8211; erfinden \u2013 erz\u00e4hlen. DFG-Graduiertenkolleg <\/strong><strong>(<\/strong>Projektleitung)<br \/>Im Mittelpunkt des Graduiertenkollegs stand die interdisziplin\u00e4re Erforschung der wechselseitigen Pr\u00e4gung von Raum und Geschlecht. Damit griff das Kolleg zwei der wichtigsten Entwicklungen der letzten Jahrzehnte auf und stellte sie in einen Zusammenhang: Die Ver\u00e4nderung der Geschlechterordnung zum einen und die Ver\u00e4nderung der Raumordnung, die gerne unter dem Schlagwort Globalisierung betrachtet wird, zum anderen. Ausgangspunkt war der Befund, dass viele neuere Forschungen zum Raum die Kategorie Geschlecht desto weniger ber\u00fccksichtigen, je globaler die Ebene der Betrachtung ist. Darum verfolgte das interdisziplin\u00e4re Graduiertenkolleg das Ziel, die wechselseitigen Bez\u00fcge von Raum- und Geschlechterkonstitutionen in aktuellen und historischen Gesellschaften inner- und au\u00dferhalb Europas aus soziologischer, ethnologischer, historischer und Literaturwissenschaftlicher Perspektive zu untersuchen. Beteiligt waren Anglistik\/Kanadistik, Arabistik\/Islamwissenschaft, Ethnologie, Ethik und Geschichte der Medizin, Geschichte, Germanistik, Soziologie und Theologie.<\/p>\n<p>2009\u20132012<br \/><strong><a href=\"http:\/\/www.theatra.de\">Welt und Wissen auf der B\u00fchne<\/a>. Die Theatrum-Literatur der Fr\u00fchen Neuzeit. DFG-Forschungsprojekt <\/strong>(Projektleitung)<br \/>Das (Welt-)Theater ist als Schl\u00fcsselmetapher der Fr\u00fchen Neuzeit gel\u00e4ufig. Doch auch die B\u00fccher der Epoche wurden h\u00e4ufig als Theater betrachtet. Diese textuellen B\u00fchnen bildeten ein gewichtiges publizistisches Ph\u00e4nomen: Zwischen 1500 und 1800 erschienen in Europa und mit dem Schwerpunkt im Alten Reich hunderte Werke, auf deren Titel das metaphorische <em>Theatrum <\/em>oder volkssprachliche \u00c4quivalente prangten (<em>Schaub\u00fchne<\/em>, <em>Schauplatz <\/em>etc.). Ein Gro\u00dfteil der Buchtheater verschrieb sich der Sammlung und Repr\u00e4sentation von Wissen; es bildet damit ein Segment der weiten enzyklop\u00e4dischen Literatur der Fr\u00fchen Neuzeit.<br \/>Digitalisierungsvorhaben im Internet stellen meist nur das Textmaterial unkommentiert zur Verf\u00fcgung. Die dauerhafte Konservierung der kulturellen \u00dcberlieferung im Rahmen von Massendigitalisierungsprojekten zeigt sich von der wissenschaftlichen Erschlie\u00dfung weitgehend entkoppelt. Unser Projekt ging durch die Kooperation von Bibliothek und Universit\u00e4t dar\u00fcber hinaus. Es koppelte klassische Elemente eines Repertoriums \u2013 Verzeichnung und kommentierte Beschreibung eines Textkorpus \u2013 mit einer umfassenden Datenbank. Durch die Vernetzung von digitalisiertem Quellenmaterial und Forschungsergebnissen wird der digitale Mehrwert des Hypertextes genutzt und sichtbar gemacht.<\/p>\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Prof. Dr. Nikola Ro\u00dfbach 28.10.2023\u20134.2.2024Ausstellung \u201eVerbotene B\u00fccher\u201c des Literaturhauses M\u00fcnchen (wissenschaftliche Begleitung gemeinsam mit Florian Gassner)Ob&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/nikola-rossbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/78"}],"collection":[{"href":"http:\/\/nikola-rossbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/nikola-rossbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nikola-rossbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nikola-rossbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=78"}],"version-history":[{"count":78,"href":"http:\/\/nikola-rossbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/78\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":889,"href":"http:\/\/nikola-rossbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/78\/revisions\/889"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/nikola-rossbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=78"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}