{"id":84,"date":"2016-02-18T09:20:03","date_gmt":"2016-02-18T09:20:03","guid":{"rendered":"http:\/\/nikola-rossbach.de\/?page_id=84"},"modified":"2024-03-24T19:15:17","modified_gmt":"2024-03-24T19:15:17","slug":"monografie","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/nikola-rossbach.de\/?page_id=84","title":{"rendered":"Monografien"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/nikola-rossbach.de\/?page_id=72\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-52\" src=\"http:\/\/nikola-rossbach.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/monografie.jpg\" alt=\"monografie\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/images.booklooker.de\/isbn\/9783772027444\/Rossbach+Jedes-Kind-ein-Christkind-jedes-Kind-ein-M%C3%B6rder-Kind-und-Kindheitsmotivik-im-Werk-von-Marie.jpg\" alt=\"\" width=\"147\" height=\"222\" \/><br \/>\n(1) \u201eJedes Kind ein Christkind, jedes Kind ein M\u00f6rder\u201c. Kind- und Kindheitsmotivik im Werk von Marie Luise Kaschnitz. T\u00fcbingen: Francke 1999 [Dissertation].<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #808080;\"><span style=\"color: #000000;\">Kind- und Kindheitsmotive pr\u00e4gen das Werk der Marie Luise Kaschnitz nachhaltig. Das Kind ist erinnertes Ich oder nicht-autobiographische Figur, \u201arealistische\u2018 Gestalt oder Mythos, reifender Mensch oder das ewig Fremde, Hoffnungstr\u00e4ger oder Zerst\u00f6rer, Lebensspender oder Todesbote, Unschuldsengel oder Teufel, Christkind oder M\u00f6rder.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Studie untersucht, im Rahmen eines intertextuellen, motivgeschichtliche Bez\u00fcge integrierenden Ansatzes, moderne Formen autobiographischen Schreibens, welche u.a. die (Un-)M\u00f6glichkeit von Erinnerung und Ich-Identit\u00e4t reflektieren. Dar\u00fcber hinaus erweist sich Kaschnitz\u2019 Darstellung von Kindheit in ihren famili\u00e4ren und gesellschaftlichen Bez\u00fcgen als bereichernd f\u00fcr die \u201arealistische\u2018 Kindheitsmotivik der Nachkriegszeit. Nicht zuletzt zeigt sich, dass auch in der Moderne noch Kindheitsmythen \u2013 positive und negative \u2013 lebendig sind.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Das Kind(heits)motiv erf\u00e4hrt in der Nachkriegsliteratur Ver\u00e4nderungen und Br\u00fcche. Die Entidyllisierung des Kindheitsparadieses geht einher mit der sukzessiven Dekonstruktion des guten, zukunftstr\u00e4chtigen Kindes \u2013 und mit dem Auftritt des d\u00e4monischen Anti-Kindes.<\/span><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" id=\"imgBlkFront\" class=\"a-dynamic-image image-stretch-vertical frontImage\" src=\"http:\/\/ecx.images-amazon.com\/images\/I\/51RHZ5RRSYL._SX266_BO1,204,203,200_.jpg\" alt=\"\" width=\"149\" height=\"233\" data-a-dynamic-image=\"{&quot;http:\/\/ecx.images-amazon.com\/images\/I\/51RHZ5RRSYL._SY344_BO1,204,203,200_.jpg&quot;:[222,346],&quot;http:\/\/ecx.images-amazon.com\/images\/I\/51RHZ5RRSYL._SX266_BO1,204,203,200_.jpg&quot;:[268,419]}\" \/><br \/>\n(2) \u201eDas Geweb ist satanisch fein.\u201c Friedrich Schillers Kabale und Liebe als Text der Gewalt. W\u00fcrzburg: K\u00f6nigshausen und Neumann 2001. Downloads:\u00a0<a href=\"http:\/\/nikola-rossbach.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/LuiseInhalt.pdf\" rel=\"\">Inhalt<\/a> \u2013 <a href=\"http:\/\/nikola-rossbach.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/LuiseFazit.pdf\" rel=\"\">Fazit<\/a><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">\u201eDas Geweb ist satanisch fein.\u201c Die bewundernden Worte, mit denen der Pr\u00e4sident von Walter die von seinem Sekret\u00e4r ersponnene Intrige lobt, werden hier als poetologische Selbstreflexion des Textes <em>Kabale und Liebe<\/em> gelesen. Der Band bietet mit seiner differenzierten Analyse sprachlicher, diskursiver und textueller Gewaltcodierung in Friedrich Schillers b\u00fcrgerlichem Trauerspiel einen originellen Beitrag zur modernen Schiller-Forschung.<br \/>\n<em>Kabale und Liebe<\/em> wird unter dem Blickwinkel seiner Gewaltstruktur als Gewebe verschiedener dramatischer bzw. dramaturgischer Konzepte aufgefasst, deren \u2018Autoren\u2019 die personae dramatis sind: Sie streben ein empfindsam-heroisches Drama, ein r\u00fchrendes Familienst\u00fcck, eine M\u00e4rtyrertrag\u00f6die, ein Intrigendrama an und beanspruchen dementsprechend Autorschaft, Regie und Rollenverteilung.<br \/>\nAus einer derart heterogenen Textstruktur ergeben gravierende gattungstheoretische Konsequenzen: Das b\u00fcrgerliche Trauerspiel scheint nicht erst im 19. Jahrhundert mit Friedrich Hebbels <em>Maria Magdalena<\/em> an ein Ende zu kommen \u2013 bereits Schillers Dramaturgie verweist durch ihre komplexe und gewisserma\u00dfen gattungssprengende Struktur voraus auf die Moderne.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" id=\"imgBlkFront\" class=\"a-dynamic-image image-stretch-vertical frontImage\" src=\"http:\/\/ecx.images-amazon.com\/images\/I\/41h%2BkGW00mL._SX342_BO1,204,203,200_.jpg\" alt=\"\" width=\"148\" height=\"215\" data-a-dynamic-image=\"{&quot;http:\/\/ecx.images-amazon.com\/images\/I\/41h%2BkGW00mL._SX342_BO1,204,203,200_.jpg&quot;:[344,499],&quot;http:\/\/ecx.images-amazon.com\/images\/I\/41h%2BkGW00mL._SY344_BO1,204,203,200_.jpg&quot;:[239,346]}\" \/><br \/>\n(3) Theater \u00fcber Theater. Parodie und Moderne 1870-1914. Bielefeld: Aisthesis 2006 [Habilitationsschrift]. Downloads:\u00a0<a href=\"http:\/\/nikola-rossbach.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Inhalt.pdf\" rel=\"\">Inhalt<\/a> \u2013\u00a0<a href=\"http:\/\/nikola-rossbach.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Ro\u00dfbachHabilEinf\u00fchrung.pdf\" rel=\"\">Einf\u00fchrung<\/a> \u2013 <a href=\"http:\/\/nikola-rossbach.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Korpus-1.pdf\" rel=\"\">Korpus<\/a><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert kommt es zu einem regelrechten Parodienboom, insbesondere im Bereich Drama und Theater. Die theatrale Parodie, deren Medien Kabaretts und Kleinkunstb\u00fchnen, Zeit-schriften, Anthologien, Buch- und Heftreihen sind, verabschiedet das Alte und weist den Weg zum Neuen, Modernen, das seinerseits parodistische Reaktionen ausl\u00f6st. Sie besitzt einen Funktionsort im Entstehungsprozess des modernen Dramas und Theaters: einen Ort, an dem Theater \u00fcber Theater stattfindet, Theater verhandelt, verabschiedet, vernichtet wird, an dem die Entwicklung des Theaters vorangetrieben wird.<br \/>\nParodie und Moderne koinzidieren. Ist die Parodie modern oder gar die Moderne parodistisch? Ist die Parodie Ph\u00e4nomen der Moderne, Katalysator der Moderne, das andere Gesicht der Moderne? Jenseits formelhafter Zuspitzungen lotet die vorliegende Studie den kultur-, literatur- und theatergeschichtlichen Funktionszusammenhang von Parodie und Moderne aus, der immer neu und anders modelliert erscheint.<br \/>\nIn Auseinandersetzung mit Positionen der Moderneforschung, Parodietheorie und Theatersemiotik wird zun\u00e4chst ein differenziertes Parodiemodell erarbei-tet. Ein historischer R\u00fcckblick auf die Theater- und Parodiekultur des 19. Jahrhunderts erhellt die Voraussetzungen des parodistischen Aufschwungs der Jahrhundertwende. Der Hauptteil der Studie ist den theatralen Parodien selbst gewidmet, die im Zeitraum von 1870 bis 1914 gefunden oder belegt werden konnten. Repr\u00e4sentative Einzelanalysen geben Einblick in Parodien des alten sowie des neuen \u2013 naturalistischen und symbolistischen \u2013 Theaters. Durch statistische Daten und kontrastierende Vergleiche kommt zudem eine breite Materialbasis in den Blick: Das Korpus umfasst 600 Parodien, dokumentiert in einem ausf\u00fchrlichen Anhang.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" id=\"imgBlkFront\" class=\"a-dynamic-image image-stretch-vertical frontImage\" src=\"http:\/\/ecx.images-amazon.com\/images\/I\/51Az5SSsF5L._SX332_BO1,204,203,200_.jpg\" alt=\"\" width=\"147\" height=\"220\" data-a-dynamic-image=\"{&quot;http:\/\/ecx.images-amazon.com\/images\/I\/51Az5SSsF5L._SX332_BO1,204,203,200_.jpg&quot;:[334,499],&quot;http:\/\/ecx.images-amazon.com\/images\/I\/51Az5SSsF5L._SY344_BO1,204,203,200_.jpg&quot;:[232,346]}\" \/><br \/>\n(4) Der b\u00f6se Frau. Wissenspoetik und Geschlecht in der Fr\u00fchen Neuzeit. Sulzbach\/Ts.: Helmer 2009. Downloads: <a href=\"http:\/\/nikola-rossbach.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Ro\u00dfbachDer-b\u00f6se-FrauInhalt.pdf\" rel=\"\">Inhalt<\/a>\u2013 <a href=\"http:\/\/nikola-rossbach.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Ro\u00dfbachDer-b\u00f6se-Frau_Kap1.pdf\" rel=\"\">Kapitel 1<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: left; padding-left: 30px;\">Vom Anfang des 17. bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts erscheint eine Reihe von Ehesatiren \u00fcber <em>den <\/em>b\u00f6sen Frau, die Literatur und Wissen, Erz\u00e4hlen und Enzyklop\u00e4die, Moraldidaxe und Unterhaltung in verschiedensten Konstel-lationen zeigt. Die vorliegende Studie untersucht diskursive Entgrenzungen der <em>Malus Mulier<\/em>-Texte aus wissens- und geschlechter-historischer Perspektive. F\u00fcr Entgrenzung steht vor allem die Titelfigur \u2013 in ihr ist die Subversion misogyner Geschlechter- und Wissensordnungen potenziell angelegt. <em>Der <\/em>b\u00f6se Frau erh\u00e4lt einen literarischen Ort. Die <em>Malus Mulier<\/em>-Texte dokumentieren jedoch auch, dass mit der sprachlich-literarischen Etablierung des Androgynen seine phraseologische Bannung einhergeht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" id=\"imgBlkFront\" class=\"a-dynamic-image image-stretch-vertical frontImage\" src=\"http:\/\/ecx.images-amazon.com\/images\/I\/513-wrZMJWL._SX355_BO1,204,203,200_.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"209\" data-a-dynamic-image=\"{&quot;http:\/\/ecx.images-amazon.com\/images\/I\/513-wrZMJWL._SY344_BO1,204,203,200_.jpg&quot;:[248,346],&quot;http:\/\/ecx.images-amazon.com\/images\/I\/513-wrZMJWL._SX355_BO1,204,203,200_.jpg&quot;:[357,499]}\" \/><br \/>\n(5) Poiesis der Maschine. Barocke Konfigurationen von Technik, Literatur und Theater. Berlin: <a href=\"http:\/\/www.degruyter.com\/view\/product\/226984?rskey=tLUlgn&amp;result=1\">Akademie<\/a> 2013. Download:\u00a0<a href=\"http:\/\/nikola-rossbach.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Ro\u00dfbachPoiesis_Leseprobe-1.pdf\" rel=\"\">Leseprobe \u2013S. 16<\/a><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Das 17. Jahrhundert ist beherrscht von der Maschine. Sie dominiert als technische Konstruktion die Theorien und Praxen der wissenschaftlichen Revolution und bedingt entscheidend den Aufstieg der empirischen Wissen-schaften. Als Metapher hat sie Erkl\u00e4rungskraft f\u00fcr barocke Modelle von Welt und Mensch, von K\u00f6rper und Geist; bildlich repr\u00e4sentiert sie kulturelle und nat\u00fcrliche, weltliche und religi\u00f6se Prozesse. Auch Literatur und Theater sind nicht ohne Maschinen zu denken. Darum geht es in diesem Buch: um die polyfunktionale Figur der Maschine in Bezug auf theater- \u00e4sthetische Diskurse und Performanzen.<br \/>\nDenn Maschinen haben im rationalistisch-mechanistischen Barockzeitalter nicht nur philosophischen Erkl\u00e4rungswert \u2013 sie besitzen zugleich Generie-rungspotenzial: das Potenzial, Neues und Anderes, M\u00f6gliches und Unm\u00f6gliches zu generieren. Die Poiesis der Maschine in der barocken Theater- und Literatur\u00e4sthetik steht zur Diskussion. Vorgestellt werden zwei zentrale poietische Prozesse: Die Maschine generiert literarisch-theatrale M\u00f6glichkeitsr\u00e4ume auf der B\u00fchne und im Buch. Zum einen setzt die Theatermaschine die barocke \u00c4sthetik des Spektakul\u00e4ren um, gesteigert in der maschinellen Theatralisierung der Welt im Rahmen des barocken Festes. Zum anderen inszeniert die Maschinenliteratur Technikutopien auf der Schnittstelle zwischen Wirklichkeit und utopisch-vision\u00e4rer M\u00f6glichkeit \u2013 und steht damit f\u00fcr das noch nicht diversifizierte literarische System der Fr\u00fchen Neuzeit ein. Den Hauptteil des Buchs bildet ein Repertorium, welches die Werkgruppe der \u201eTheatra Machinarum\u201c erstmals systematisch erfasst: gedruckte, ein- oder mehrb\u00e4ndige Technikschaub\u00fccher vom 16. bis 18. Jahrhundert, die reale und imaginierte Maschinen in Bild und Text pr\u00e4sentieren und sich, h\u00e4ufig durch einen theatermetaphorischen Titel, als Inszenierungen von Wissen auf einer B\u00fchne ausstellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img decoding=\"async\" id=\"summary-frontcover\" title=\"Cover\" src=\"https:\/\/books.google.de\/books\/content?id=4iAHswEACAAJ&amp;printsec=frontcover&amp;img=1&amp;zoom=1&amp;imgtk=AFLRE72lwTMnIutCfx9D66yVLqRmRAZigZZwX49kN8UFU9iLxQJtxB-WnE4yHH3m3T0V0nnU4rcsrfAK09EaCXGvoV5gJKQSW7Y9tdO6eWL6pnCBiTaJ7Dv-guSi3YGH-2c7AuLEcMSh\" alt=\"Cover\" width=\"128\" border=\"1\" \/><br \/>\n(6) <a href=\"https:\/\/www.peterlang.com\/view\/9783653963304\/Title.html?rskey=puVTP2&amp;result=2\">Wissen, Medium und Geschlecht <\/a>im 18. Jahrhundert. Frauenzimmer-Studien zu Lexikographie, Lehrdichtung und Zeitschrift. Hamburg: Lang 2015. Download: <a href=\"http:\/\/nikola-rossbach.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Ro\u00dfbachFrauenzimmerstudien_Inhalt.pdf\" rel=\"\">Inhalt<\/a> \u2013 <a href=\"http:\/\/nikola-rossbach.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Ro\u00dfbachFrauenzimmerstudien_Kurzeinf\u00fchrung.pdf\" rel=\"\">Einf\u00fchrung<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: left; padding-left: 30px;\">Frauenzimmer-Studien: Dieser Band will dem Zusammenhang von Wissen, Medium und Geschlecht genauer auf die Spur kommen. Wissensmedien des 18. Jahrhunderts \u2013 Lexika, Lehrb\u00fccher, Zeitschriften \u2013 werden unter geschlechterhistorischen Gesichtspunkten neu betrachtet.<br \/>\nEs geht um<br \/>\n&#8211; das weibliche \u201aVersehen\u2018 im lexikographischen Diskurs (von H\u00fcbner bis Kr\u00fcnitz)<br \/>\n&#8211; textinterne Leserinnenkonzepte in der Frauenzimmer-Lexikographie (Corvinus)<br \/>\n&#8211; weibliche Gelehrsamkeit und Kulturtransfer (Fontenelle)<br \/>\n&#8211; Geschlechter-R\u00e4ume in der Lehrdichtung (Z\u00e4unemann)<br \/>\n&#8211; mediale Pr\u00e4senz und Produktion weiblicher Autorschaft im Medium der Gelehrtenzeitschrift (Z\u00e4unemann und die <em>Hamburgischen Berichte<\/em>)<br \/>\n&#8211; Bildungskonzepte und Mediokrit\u00e4t in sp\u00e4taufkl\u00e4rischen Frauenzeitschriften (La Roches <em>Pomona<\/em>, <em>Frauenzimmerbibliothek<\/em>)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.aisthesis.de\/WebRoot\/Store20\/Shops\/63645342\/562C\/BF1E\/DF58\/0892\/AF2C\/C0A8\/2AB8\/AF75\/9783849811310.jpg\" alt=\"Ro\u00dfbach, Nikola: Lust und Nutz\" width=\"145\" height=\"215\" \/><br \/>\n(7)\u00a0<a href=\"http:\/\/www.aisthesis.de\/Rossbach-Nikola-Lust-und-Nutz\">Lust und Nutz<\/a>. Historische, geistliche, mathematische und poetische <em>Erquickstunden <\/em>in der Fr\u00fchen Neuzeit. Bielefeld: Aisthesis 2015. Downloads: <a href=\"http:\/\/nikola-rossbach.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/LustNutzTiteleiInhalt.pdf\" rel=\"\">Inhalt<\/a> \u2013 <a href=\"http:\/\/nikola-rossbach.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/LustNutzKurzeinf\u00fchrung.pdf\" rel=\"\">Einf\u00fchrung<\/a><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die antik-klassische Doppelvorgabe, zu n\u00fctzen und zu erfreuen, pr\u00e4gte Poetiken und Literatur von der Renaissance bis weit ins 18. Jahrhundert hinein ma\u00dfgeblich. \u00a0Was bedeutete die g\u00e4ngige Formel des \u201aprodesse und delectare\u2018 konkret? Konnte Lust ohne Nutz, Nutz ohne Lust \u00fcberhaupt (nicht) existieren? Zweifellos gab es lehrreiche, aber wenig vergn\u00fcgliche Werke. Konnte Literatur umgekehrt auch sinnloses Vergn\u00fcgen bereiten? Didaxe und Disziplinierung gelten zu Recht als prim\u00e4re Funktionen fr\u00fchneuzeitlichen Schreibens. Genau hier soll weitergefragt werden. Wie sieht es mit dem Unterhaltungsfaktor aus? Wie spa\u00dffrei war die Fr\u00fche Neuzeit wirklich?<br \/>\nIn dieser Studie zu historischen, mathematischen, geistlichen und poetischen <em>Erquickstunden<\/em> gilt ein weiter Literaturbegriff \u2013 im Sinne der Texte selbst. Denn nicht nur die Poesie nahm f\u00fcr sich in Anspruch, horazisch Lust und Nutz zu vereinen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-568\" src=\"http:\/\/nikola-rossbach.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/CoverBild-183x300.jpg\" alt=\"CoverBild\" width=\"145\" height=\"238\" srcset=\"http:\/\/nikola-rossbach.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/CoverBild-183x300.jpg 183w, http:\/\/nikola-rossbach.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/CoverBild.jpg 304w\" sizes=\"(max-width: 145px) 100vw, 145px\" \/><br \/>\n(8) <a href=\"https:\/\/www.ullstein-buchverlage.de\/nc\/buch\/details\/achtung-zensur-9783550050626.html\">Achtung, Zensur!<\/a> \u00dcber Meinungsfreiheit und ihre Grenzen. Berlin: Ullstein 2018. Download: <a href=\"http:\/\/nikola-rossbach.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/InhaltEinf\u00fchrung.pdf\" rel=\"\">Inhalt+Einf\u00fchrung<\/a><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Zensur ist der Schlachtruf der Stunde: Ein Gedicht wird von einer Fassade entfernt? Zensur! Ein Bild aus einem Museum entfernt? Zensur! Ein Redner von einer Universit\u00e4t ausgeladen? Zensur! Doch ist es das wirklich? Viele haben heute das Gef\u00fchl, ihre Meinung nicht mehr offen sagen zu k\u00f6nnen. Sie fragen sich, ob Facebook und Google ihre Kontrollaufgaben nicht rigider wahrnehmen als mancher Staat, ob Kunst politisch korrekt sein muss, wieviel Freiheit man den Feinden der Freiheit geben kann.<br \/>\nEine hei\u00dfe Debatte ist entbrannt, bei der vieles durcheinander geht. Klassische Zensur vermischt sich mit neuen Formen, polemisches Geschrei von rechts mit Sprechverboten von links. <em>Achtung, Zensur!<\/em> analysiert die kontroverse Diskussion um das Sagbare und legt die unterschwelligen Mechanismen unserer Gesellschaft offen. Zugleich fordert sie eine Zensurdebatte, die \u00fcber Polemiken und effektheischende Extrempositionen hinausgeht. Eine Auseinandersetzung, die zeigt, was Meinungsfreiheit bedeutet und wie viel sie uns tats\u00e4chlich wert ist.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Preis &#8222;<a href=\"https:\/\/www.fes.de\/preis-das-politische-buch\/\">Das politische Buch&#8220; <\/a><a href=\"https:\/\/www.fes.de\/index.php?eID=dumpFile&amp;t=f&amp;f=38688&amp;token=47c92aa513d8a522a6acae1d6bdeccec8ea56a25\">2019 <\/a>der Friedrich-Ebert-Stiftung<br \/>\nNominierung NDR Sachbuchpreis<br \/>\nPressestimmen u.a. <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/nikola-rossbach-achtung-zensur.1310.de.html?dram:article_id=438870\">DLF<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/bennyk\/polizei-zensur\">Freitag<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.lesensiegut.de\/2018\/11\/02\/achtung-zensur-von-nikola-rossbach\/\">Lesensiegut<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/kultur\/Wie-soziale-Medien-die-Gesellschaft-spalten-id52802691.html\">Augsburger Allgemeine<\/a>. &#8211; Interviews u.a.\u00a0<a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/rhein-main\/region-und-hessen\/autorin-kritisiert-umgang-mit-begriff-zensur-15887689.html\">FAZ<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/kultur\/literarischewelt\/plus181767768\/Literaturexpertin-Nikola-Rossbach-ueber-Zensur.html\">Welt<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/programmkalender\/sendung-2122210.html\">BR,<\/a> <a href=\"https:\/\/www.hr-inforadio.de\/podcast\/kulturlust\/achtung-zensur-ueber-meinungsfreiheit-und-ihre-grenzen,podcast-episode33664.html\">HR<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.inforadio.de\/programm\/schema\/sendungen\/forum\/201809\/23\/266772.html\">inforadio<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/rechtspopulistische-strategien-zensur-vorwuerfe-als.1008.de.html?dram:article_id=428450\">DLF<span style=\"color: #009000;\">, <\/span><\/a><a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/interviews\/artikel\/zensiert-3452\/\">Internationale Politik und Gesellschaft<\/a>, <a href=\"https:\/\/magazin-forum.de\/de\/node\/14906\">Forum<\/a><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-755\" src=\"http:\/\/nikola-rossbach.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/StarkeCover-202x300.jpg\" alt=\"\" width=\"202\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/nikola-rossbach.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/StarkeCover-202x300.jpg 202w, http:\/\/nikola-rossbach.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/StarkeCover.jpg 403w\" sizes=\"(max-width: 202px) 100vw, 202px\" \/><\/p>\n<p>(9) Gotthelf Wilhelm Christoph Starke (1762\u20131830). Entdeckung eines gro\u00dfen Unbekannten. Hannover: Wehrhahn Verlag 2023.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><a href=\"https:\/\/www.wehrhahn-verlag.de\/public\/index.php?ID_Section=2&amp;ID_Category=73\">Gotthelf Wilhelm Christoph Starke<\/a> (1762\u20131830), Dichter und Theologe aus Anhalt-Bernburg, galt zu seiner Zeit als Klassiker. Seine <em>Gem\u00e4hlde aus dem h\u00e4uslichen Leben und Erz\u00e4hlungen<\/em> machten ihn weit \u00fcber die Grenzen seines Heimatlandes hinweg bekannt. Dennoch geriet er als Sp\u00e4taufkl\u00e4rer und Moralist bald in den Schatten der Literaturgeschichte \u2013 in deren Lichtkegel andere, wenige Auserw\u00e4hlte standen und stehen. Als Zeitgenosse Goethes, Schillers und Kants stellt Starke ein bemerkenswertes Ph\u00e4nomen vergessener Gr\u00f6\u00dfe dar. Ihn wiederzuentdecken lohnt sich.<br \/>\nDer Bernburger Gelehrte, der die Franz\u00f6sische Revolution von weitem und die Napoleonische Fremdherrschaft von nahem erlebte, war ein leidenschaftlicher Altphilologe und \u00dcbersetzer, ein ambitionierter und mutiger Lehrer. Als Aufkl\u00e4rungstheologe predigte er Toleranz und bef\u00fcrwortete die protestantische Union von Lutheranern und Reformierten. Mit seinen <em>Gem\u00e4hlden <\/em>schuf er ein ins Franz\u00f6sische, Englische, Schwedische, Niederl\u00e4ndische und Russische \u00fcbersetztes Erz\u00e4hlwerk, das unverkennbar ist: als Konfiguration aus pr\u00e4gnanten Charakteren und plastischen Erz\u00e4hlr\u00e4umen, aus festen Werten und subtilen Sehns\u00fcchten, aus vordergr\u00fcndiger Moral und hintergr\u00fcndigem Humor. Er verfasste jedoch nicht nur Erz\u00e4hlungen, sondern auch Gedichte und Lieder, Predigten und Reden, Schulschriften und Abhandlungen sowie dramatische Szenen.<br \/>\nDieses Buch unternimmt den Versuch, Starkes Leben und Werk dem kanonfixierten Vergessen zu entrei\u00dfen und ihm seinen Platz in der Literaturgeschichte zur\u00fcckzugeben.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/nikola-rossbach.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/RezKinzel.pdf\">Rezension<\/a> von Till Kinzel, IFB<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(1) \u201eJedes Kind ein Christkind, jedes Kind ein M\u00f6rder\u201c. Kind- und Kindheitsmotivik im Werk von Marie&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":72,"menu_order":1,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/nikola-rossbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/84"}],"collection":[{"href":"http:\/\/nikola-rossbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/nikola-rossbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nikola-rossbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nikola-rossbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=84"}],"version-history":[{"count":56,"href":"http:\/\/nikola-rossbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/84\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":815,"href":"http:\/\/nikola-rossbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/84\/revisions\/815"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nikola-rossbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/72"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/nikola-rossbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=84"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}